Software, die deine Abläufe abbildet - nicht umgekehrt
Die meisten Firmen haben irgendwann eine Excel-Datei, die eigentlich ein Programm sein müsste - und drei Tools, die nicht miteinander reden. Wir bauen dir Software, die genau deinen Ablauf kennt, die Doppelerfassung beendet und mit deinen bestehenden Systemen zusammenarbeitet. Kein Standardprodukt, in das du dich hineinbiegen musst.
Wann sich eigene Software wirklich lohnt
Nicht jedes Problem braucht eine Eigenentwicklung. Wenn es für deinen Fall ein gutes Standardprodukt gibt, sagen wir dir das - auch wenn wir daran nichts verdienen. Eigene Software lohnt sich dort, wo dein Ablauf dein Wettbewerbsvorteil ist, wo du Daten mehrfach von Hand überträgst oder wo du für ein Standardtool pro Nutzer und Monat zahlst und trotzdem nur einen Bruchteil davon nutzt.
Ein zweiter, oft unterschätzter Grund: Lizenzmodelle ändern sich. Wer seine Kernprozesse in einem fremden Tool abgebildet hat, trägt jede Preiserhöhung und jede eingestellte Funktion mit. Bei einer Eigenentwicklung gehört dir der Quellcode - inklusive dem Recht, damit später zu jemand anderem zu gehen.
Schnittstellen: die vorhandenen Systeme bleiben
In den seltensten Fällen ersetzen wir alles. Meistens sitzt die neue Software zwischen dem, was schon läuft - Buchhaltung, ERP, Warenwirtschaft, CRM, Zeiterfassung, Onlineshop - und holt sich Daten per API oder liefert sie dorthin zurück. Rechnungen, Lagerbestände, Kundendaten oder Stundenrapporte wandern dann automatisch statt per Copy-Paste.
Wo ein System keine brauchbare Schnittstelle anbietet, gibt es fast immer einen Weg: geplante Dateiimporte, E-Mail-Eingang, Webhooks. Wir prüfen das vor dem Angebot, damit im Projekt keine böse Überraschung auftaucht.
Die Datenbank ist das Fundament
Software, die sich später nur schwer ändern lässt, scheitert erfahrungsgemäss seltener am Design als am Datenmodell. Wir nehmen uns deshalb am Anfang Zeit für die Frage, welche Objekte es in deinem Geschäft wirklich gibt und wie sie zusammenhängen - Auftrag, Position, Kunde, Termin, Mitarbeiter, Dokument.
Dazu gehören Dinge, die man erst später vermisst: eine nachvollziehbare Historie, wer wann was geändert hat, Berechtigungen pro Rolle, saubere Löschkonzepte gemäss revDSG und DSGVO und Migrationen, mit denen sich das Modell weiterentwickeln lässt, ohne dass Daten verloren gehen.
In kleinen Schritten statt im grossen Wurf
Wir starten nie mit dem kompletten System. Zuerst kommt der Teil, der dir am meisten Handarbeit abnimmt - oft ist das ein einziger Ablauf. Der geht in Betrieb, deine Leute arbeiten damit, und was sich dabei zeigt, fliesst in den nächsten Schritt ein. Damit wir diesen ersten Ablauf richtig treffen, schauen wir ihn uns dort an, wo er stattfindet - im Lager, in der Werkstatt, am Empfang. Von Neuhausen am Rheinfall aus ist das für Betriebe in der Region eine kurze Anfahrt und kein Reisetag.
Du siehst alle zwei Wochen einen Zwischenstand auf einer Testumgebung. Das klingt banal, ist aber der Unterschied zwischen Software, die benutzt wird, und Software, die nach dem Livegang still wieder durch Excel ersetzt wird.

Was du bekommst
- Analyse deiner Abläufe und ein schriftliches Konzept
- Webbasierte Anwendung, auch am Handy nutzbar
- Benutzerverwaltung mit Rollen und Rechten
- Schnittstellen zu deinen bestehenden Systemen
- Automatisierte Aufgaben, Benachrichtigungen und Berichte
- Datenübernahme aus Excel oder deinem Altsystem
- Betrieb, Backups und Monitoring der Anwendung (optional)
- Quellcode, Dokumentation und Einführung für dein Team
So läuft ein Projekt ab
- 01
Erstgespräch
Wir schauen uns deinen Ablauf an und klären ehrlich, ob eine Eigenentwicklung der richtige Weg ist. Kostenlos und unverbindlich.
- 02
Analyse
Wir gehen den Prozess Schritt für Schritt durch, sprechen mit den Leuten, die täglich damit arbeiten, und halten Datenmodell und Schnittstellen fest.
- 03
Konzept und Angebot
Du bekommst Funktionsumfang, Etappen und einen festen Preis schriftlich - inklusive dem, was bewusst nicht dazugehört.
- 04
Erste Ausbaustufe
Wir bauen den Teil mit dem grössten Nutzen zuerst und zeigen dir alle zwei Wochen einen Zwischenstand auf einer Testumgebung.
- 05
Einführung
Datenübernahme, Schulung deines Teams und ein begleiteter Start, bei dem das Altsystem zur Sicherheit noch verfügbar bleibt.
- 06
Weiterentwicklung
Support, Wartung und neue Funktionen - in Etappen, wie es dein Betrieb hergibt.
Häufige Fragen
Was kostet eine individuelle Softwarelösung?
Der Preis richtet sich nach der Zahl der Abläufe, der Nutzer und der Schnittstellen. Genau deshalb machen wir zuerst die Analyse und erst danach das Angebot - mit Fixpreis pro Etappe, damit du nicht offen nach Aufwand zahlst. Das Erstgespräch ist kostenlos.
Wie lange dauert die Entwicklung?
Eine erste nutzbare Ausbaustufe steht typischerweise nach einigen Wochen, ein vollständiges System braucht je nach Umfang mehrere Monate. Wir schneiden das bewusst in Etappen, damit du nicht bis zum Schluss wartest, bevor etwas produktiv läuft.
Können wir unsere bestehende Software behalten?
Meistens ja. Buchhaltung und ERP bleiben in der Regel, wo sie sind - wir binden sie per Schnittstelle an. Vor dem Angebot prüfen wir, welche APIs deine Systeme anbieten und was damit realistisch möglich ist.
Wem gehört der Quellcode?
Dir. Du bekommst den Code und die Dokumentation und kannst die Software von jemand anderem weiterentwickeln lassen, wenn du willst. Wir bauen auf verbreiteten, offenen Technologien statt auf einem eigenen System, das nur wir bedienen können.
Wo liegen unsere Daten und ist das datenschutzkonform?
Auf Wunsch betreiben wir die Anwendung auf Servern in der Schweiz oder der EU. Berechtigungen, Protokollierung von Änderungen, Verschlüsselung und Löschfristen bauen wir passend zum revDSG und zur DSGVO ein und halten fest, welche Daten wofür verarbeitet werden.
Passt dazu
KI-Lösungen
KI ist kein Selbstzweck.
Mehr erfahrenCloud & Hosting
Eine Anwendung ist erst fertig, wenn sie zuverlässig läuft - auch nachts, auch bei Lastspitzen, auch wenn eine Festplatte ausfällt.
Mehr erfahrenDigital- und Technologieberatung
Die teuersten Fehler in der Digitalisierung passieren nicht beim Programmieren, sondern bei der Entscheidung davor.
Mehr erfahren